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Wasser - ein kostbares Gut

Der Bundesrepublik Deutschland stehen jedes Jahr 164 Milliarden m³ nutzbares Grundwasser zur Verfügung. Tag für Tag verbraucht der Mensch ca. 128 l Wasser. Erschreckend ist die Erkenntnis, dass davon nur ca. 2-3 % pro Tag und Einwohner für Trinken und Kochen verwendet wird. Die größte Wassermenge wird beim Baden, Putzen, Wäschewaschen, durch die Toilettenspühlung oder z. B. die Gartenbewässerung verbraucht.

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Hier müssen wir in der Tat zwischen Verbrauch und Verschwendung differenzieren. In vielen Situationen des täglichen Lebens müsste nicht kostbares Trinkwasser verwendet werden. Auch wenn uns Wasser in scheinbar unbegrenzter Menge zur Verfügung steht, sollten wir die Augen vor der Tatsache der ständig steigenden Wasseraufbereitungskosten nicht verschließen. Die Verwendung von Regenwasser verschafft dem Menschen wirtschaftliche wie auch ökologische Vorteile.
So können z. B. bis zu 50% des Waschmittels eingespart werden oder Waschmaschinenreparaturen entstanden durch Kalkablagerungen würden sich wesentlich verringern. Durch gezielten Einsatz von Wasser kann ein jeder - langfristig gesehen - ein Stück zur Verbesserung unserer Umweltsituation beitragen.

Die besten Tips zum Wassersparen...

Und so funktioniert eine Regenwassernutzungsanlage:

Die Leitungsrohre müssen nicht den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen, ihr Material sollte aber von dem weichen Regenwasser nicht angegriffen werden. Deshalb sind Kunststoffrohre am besten geeignet. Alle Rohre müssen eine Kennzeichnung “kein Trinkwasser” erhalten, an den Haupthahn und jede Zapfstelle gehört ein Hinweisschild “Regenwasseranlage installiert.” Regen- und Trinkwasserleitungen dürfen nicht in Kontakt kommen: Das könnte ganze Trinkwassernetze verkeimen.

Das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen fördert Regenwasseranlagen mit bis zu 1500 Euro, ungefähr 20 Prozent der Anlagekosten. Auch einige Kommunen geben Zuschüsse, Auskunft darüber gibt es bei den Wasserwerken.

Eine weitere Möglichkeit, Trinkwasser zu sparen, ist eine Brauch- oder Grauwassernutzungsanlage. Hier wird das im Haushalt benutzte Abwasser – mit Ausnahme dem der Toilette – in einem Sammeltank aufgefangen und zur WC-Spülung wieder verwendet.

Das Wasser aus dem Regenfallrohr durchläuft einen Filterschacht, zum Beispiel mit einem Kiesbettfilter, und wird in einem Erd- oder Kellertank gesammelt.
Im Speicher klärt sich das vorgefilterte Wasser noch einmal selber, Bakterien und Staubpartikel verklumpen und setzen sich am Boden ab. Mit Hilfe einer Pumpe mit Ansaugfilter wird es dann über ein Rohrleitungssystem den Verbrauchsstellen zugeführt. Im Handel bekommt man einbaufertige Anlagen mit Kunststoff- oder Betonsammelbehälter. Die sinnvolle Speichergröße – der Tank soll einen ausreichenden Vorrat für Trockenzeiten aufnehmen können, aber auch nicht ständig halbleer sein – kann man mittels Faustformeln ermitteln:

• etwa 800 Liter pro Person im Haushalt oder
• etwa 30 Liter pro Quadratmeter angeschlossener Regenauffangfläche.

Für ein Einfamilienhaus liegt die durchschnittliche Größe zwischen drei und fünf Kubikmeter.

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